Historie

des Bienwald-Marathons

1976
Der erste Internationale Bienwald-Marathon startete 1976 mit 77 Teilnehmern im Ziel. Die beiden KSC-Läufer Hans Gulyas und Günther Conzelmann überquerten nach spannendem Endkampf in der gleichen Zeit von 2:27:36 h die Ziellinie. Erste Frauensiegerin wurde Christine Schwarz von der LG Kraichgau in 3:49:52 h. Mehr

1977
Die zweite Auflage am 19. März 1977 brachte eine Steigerung auf 125 Zieleinläufer. Siegerin wurde Koosje Röper vom USC Mainz in 3:34:14 h. Den Sieg bei den Männern erlief sich der Amerikaner Michael Breitrick, der für den LC Neckar startete. Nach 2:25:34 h war er im Ziel. Mehr

1978
Mit der dritten Veranstaltung begann die große Zeit des Hans-Jürgen Eichberger.
Gegen über 300 Starter setzte er sich durch. Frühlingshaftes Wetter, die ebene Strecke und zwei fast gleichwertige Gegner, der Andernacher Edi Kaul und der Amerikaner Larry Reyes, trieben ihn zur neuen Streckenbestzeit von 2:21:08 h. Die Gegner blieben mit 2:22:42 h und 2:22:57 h nur wenig zurück. Die drei ersten Frauen liefen auf den Plätzen 110, 111 und 112 nacheinander ins Ziel und blieben rund 3 Minuten unter der begehrten 3-Stundengrenze. 123 der 282 Finisher blieben unter dieser Schallmauer. Eine Traumquote! Mehr

1979
Der vierte Lauf brachte eine weitere Steigerung der Finisher. 370 Männer und 20 Frauen beendeten diesen Lauf über die 42,195 km. Von Beginn an entwickelte sich ein spannender Kampf, denn eine Achtergruppe hatte sich vom Feld abgesetzt und passierte die 20 km mit einem Vorsprung von 2:23 Minuten. Kurz vor km 25 forcierten der Marathonneuling Leo Thoma von der Eintracht Frankfurt und Klaus Orthen von der LG Sieg das Tempo und setzten sich ab. Nach km 35 verschärfte Leo Thoma nochmals das Tempo und siegte relativ knapp in 2:20.53 h vor Klaus Orthen (2:21:11 h). Eindeutig der Sieg von Doris Schlosser von der LG Schwetzingen in 2:51:14 h. Zum vierten Male wurde die Streckenrekorde bei Frauen und Männern verbessert. Der TSV Kandel erwies sich bei der Veranstaltung als Pionier, denn er erstellte als einer der ersten Straßenlaufveranstalter in Deutschland die Ergebnisliste per Cumputer. Mehr

1980
Auch im fünften Jahr gab es eine Steigerung der Teilnehmer, wenn auch mit 402 ZieleinläuferInnen nur eine kleine. Die ersten 5 km wurden von einer größeren Gruppe in 17:06 min gemeinsam passiert. Da aber nun der Sieger von 1978, Hans-Jürgen Eichberger (TV Herxheim), im Jahr zuvor wegen einer Grippeerkrankung nicht am Start, das Heft in die Hand nahm, er lief den zweiten Abschnitt in 16:28 min, zerbröselte die Spitzengruppe und nur Franz-Josef Schmidt von der LG Sieg war bei km 10 noch dabei. Auf dem dritten 5km-Teil ließ Eichberger eine 16:31 min folgen, zu schnell für F. J. Schmidt. Erst auf dem 8. Abschnitt lief Eichberger wieder über 17 Minuten. So war sein Sieg in 2:22:16 h ungefährdet und brachte ihm erneut den Pfalzmeistertitel ein. Mit Abstand folgte Schmidt mit 2:25:28 h. Frauensiegerin wurde Wilma Rudolf vom TV Eberbach in 2:59:41 h. Da 180 Finisher unter 3 Stunden blieben, wurde wieder ein Traumquote erzielt: fast 45 %. Solche Ergebnisse werden schon seit 20 Jahren nicht mehr erzielt. Mehr

1981
Eine deutliche Steigerung der Teilnehmer gab es dann bei der 6. Austragung, denn 506 Männer und 34 Frauen erreichten das Ziel; davon 234 unter 3 Std. Es war der große Lauf des Hans-Jürgen Eichberger. Von Beginn an lief er jeden km etwas schneller als durchschnittlich 3 Minuten und 20 Sekunden. Am Ende durcheilte er als klarer Sieger nach 2:19:52 h das Ziel und zementierte einen Pfalzrekord auf dieser Strecke, der heute nach 33 Jahren immer noch nicht erreicht oder verbessert wurde. Erst über Minuten später folgte der Zweite, Hubertus Henning vom TV Wetter.
Siegerin wurde nach 3:00:51 h Lotte Witte von der LG Kraichgau.

1982
Der Aufstieg des Bienwald-Marathons unter die besten und teilnehmerstärksten Läufe innerhalb Deutschlands war nicht zu bremsen, denn es sprach sich herum, dass sich in Kandel eine gute Organisation und eine schnelle Strecke paarten. Da auch noch die Süddeutschen Meisterschaften in den Lauf integriert waren, erreichten mehr als die Hälfte mehr das Ziel, genau 781 Finisher. Zieleinläufer 401 war Rolf Isigkeit aus Frankfurt als letzter der unter 3-h-Läufer. An der Spitze gab es eine Verbesserung des Streckenrekordes. Zwei Läufer waren noch etwas schneller als H. J. Eichberger im Jahre zuvor: Reiner Müller (SKV Eglosheim) in 2:19:03 h und Jürgen Raabe (SV Wiesbaden) in 2:19:34 h. Überragend traten auch die Frauen in Erscheinung. Die Österreicherin Henriette Fina vom LAC Innsbruck siegte in 2:40:51 h vor Doris Schlosser (LG Schwetzingen – 2:44:11 h).

1983
Über 1.000 Marathonläufer im Bienwald – „Großkampftag“ beim Kandeler Bienwald-Marathon eine „runde Sache“

So platzierte Karl-Heinz Ries die Überschrift im „Pfälzer Leichtathletik“ – mehr

1984

  1. Der IX. Internat. Bienwald-Marathon mit Rheinland-Pfalz-Meisterschaften hatte mit F. J. Schmidt (TSG Oberursel) in 2:20:29 h und mit Gerda Bachmann (TSV Ansbach) in 2:50:25 h zwei hervorragende Sieger. Erstmals gingen die Finisherzahlen zurück. Kein Wunder, denn der Fokus vieler Marathonis war auf den April ausgerichtet; wenige Woche später fand auf der gleichen Strecke das Großereignis des Jahres statt: die Deutschen Meisterschaften.
  2. Die Deutschen Marathonmeisterschaften mit Olympia-Qualifikation am 15. April in Kandel brachten ausgezeichnete Ergebnisse, besonders bei den Männern mit dem Sieger Salzmann und den Platzierten Steffny und Spöttel im 2:14 h-Bereich. Hätte der DLV aufgrund der hohen Temperaturen von bis 27/28 Grad einen Bonus von rund 2 Minuten angesetzt, was bei diesen Bedingungen gerechtfertigt wäre, hätte der Verband 3 Marathonis nach Los Angeles schicken müssen. So tat er es leider nicht. Mehr

1985
Amerikaner ließ Konkurrenz keine Chance – So titelte die RHEINPFALZ den Bericht über den 10. Bienwald-Marathon. Mehr

1986
Jürgen Dächert von der LG Frankfurt und die Luxemburgerin Rita Krombach waren die souveränen Gewinner beim 11. Bienwald-Marathon am 9. März. Mehr erfahren Sie in den Berichten der Zeitschriften „Leichtathletik“ und „SPIRIDON“.

1987
Bei der 12. Durchführung des BW-Marathons musste leider ein Rückschritt in Bezug auf die Teilnehmerzahlen registriert werden. Immer mehr Marathonläufe sprossen in jenen Jahren in der Bundesrepublik aus dem Boden. Aufgrund dieser Konkurrenzsituation fanden „nur“ 616 Marathonis Aufnahme in die Ergebnisliste. Dennoch stufte die renommierte Zeitschrift SPIRIDON in seiner Hitparade der deutschen Marathonläufe 1987 den Lauf in Kandel auf Rang 9 ein. Mit der Schwäbin Andrea Holzäpfel von der TSG Tübingen in 2:50:58 h und dem Schwaben Michael Biedermann von der LG Filder in 2:22:28 h hatte der Kandeler Marathon zwei überzeugende Sieger.

1988
„Beispielhafte Organisation“ bescheinigten viele Teilnehmer dem 13. Internationalen Bienwald-Marathon, den der Berliner Christoph Schall in 2:25:09 h gewann. Schnellste Frau war die Bayerin Gisela Landherr von der TG Viktoria Augsburg, die für die 42,195 km 2:54:09 h benötigte. Was einige Teilnehmer zur Organisation sagten, lesen Sie hier.

1989
Wieder organisierte der TSV 1886 Kandel zwei Marathonläufe in einem Jahr. Im März war es der Bienwald-Marathon und im Oktober die Deutschen Marathonmeisterschaften.

  1. Gegenüber den beiden Vorjahren stieg beim BWM die Teilnehmerzahl wieder deutlich an. Sieger und Gewinner des Ehrenpreises von Landrat J. Stöckle wurde der favorisierte Rainer Mühlberg vom TF Feuerbach in 2:19:44 h. Bei den Frauen konnte der erst 14jährige Lauffloh Manuela Veith (TV Bodenheim), mit einer Sondergenehmigung ausgestattet, den Lauf in 2:50:38 h gewinnen. Die spätere Deutsche Marathonmeisterin erhielt den Ehrenpreis von Bürgermeister O. Böhm.
  2. Mit dicken Überraschungen endeten die Deutschen Meisterschaften, denn nicht die Favoriten siegten, sondern Außenseiter bestimmten am Ende das Geschehen. Lesen Sie mehr.

1990
Erneut konnte bei der 15. Durchführung des BWMs eine Steigerung der Finisherzahlen registriert werden: 800 Marathonis im Ziel, bei einer noch immer relativ geringen weiblichen Präsens (7,6 %).Sehr erfreulich die Siegerzeiten von Ulrich Wolf und Birgit Lennartz, der letztjährigen Deutschen Meisterin, die fast die Streckenbestzeit von Susi Riermeier aus dem Jahre 1984 erreicht hätte. Hier erfahren Sie mehr.

1991
Bei seinem 10. Start  in Kandel feierte Hans Dieter Baumgart seinen ersten Sieg. Lesen Sie hier zwei Berichte in der regionalen Presse.

1992
„Erneut Birgit Lennartz vom ASV St. Augustin in 2:44:50 h vorne“, so lautete eine Schlagzeile. Sie hatte ihren Vereinskameraden Ulrich Roetzheim mitgebracht. Der siegte ebenso wie Birgit souverän in 2:19:02 h. Neuer Rheinland-Pfalz-Meister wurde Franz-Josef Schmidt von der LG Sieg in 2:27:24 h. „Die Südpfälzer nutzten ihren Heimvorteil“ – lesen Sie hier.

1993
Bei der 18. Auflage hatten wir einen unerwarteten Ansturm bei den Nachmeldern zu bewältigen. 1.080 Anmeldungen, fast 1.000 Starter, 908 Finisher, davon 830 männlich und 78 weiblich, damit wurde die Rekordfinisherzahl von 940 aus 1983 fast erreicht. Über spannende Entscheidungen, die erst auf den letzten Kilometern entschieden wurden, lesen Sie hier.

1994
Der im Vorjahr lange führende und dann am Ende „nur“ als Zweiter das Ziel erreichende Jörg Hustig von der TF Feuerbach hatte sich diesmal noch besser vorbereitet und siegte überdeutlich mit rund 5 Minuten Vorsprung vor dem Vorjahressieger Dietmar Köhler, der ebenfalls noch persönliche Bestzeit erzielte. Mehr

1995
Vom Landesverband Nordrhein kamen die Sieger des 20. Internat. Bienwald-Marathons. Bei den Damen war es Petra Maak vom ASC Rosellen/Neuss, die nach 2:43:38 h mit mehr als 10 Minuten Vorsprung vor Jutta Philippin siegte. Bei den Herren überzeugte Winni Spannaus vom ASV Duisburg, der nach 2:20:35 h überlegen vor dem Elsässer Fabien Adoneth und Thomas Lang von der LG Bonn-Troisdorf als Erster die Ziellinie überquerte. Die große Stunde für T. Lang sollte ein Jahr später schlagen. Bezirksmeister wurde Eycke Brescher vom TV Rheinzabern. Mehr

1996
„Küsschen für die Kunststoffbahn“ titelte die RHEINPFALZ den Bericht über den 21. Bienwald-Marathon. Gemeint war die Geste, die der junge, noch zur Juniorenklasse gehörende Sieger Thomas Lang nach dem Zieleinlauf nach 2:21:34 h vollbrachte. Eine Superzeit schaffte auch die letztjährige Siegerin und Siegerin in diesem Jahr, die Diplom-Sportlehrerin Petra Maak. Nach 2:41:42 h blieb die Uhr für sie stehen. Nur der kalte Ostwind verhinderte eine mögliche Zeit von unter 2:40 h. Ein Jahr später wurde sie in Regensburg Deutsche Marathonmeisterin. Lesen Sie mehr.

1997
Michael Sommer von der EK Schwaikheim nach 2:27:53 h und die Pfälzerin Josefa Matheis nach 2:57:38 h heißen die GesamtsiegerIn des diesjährigen Bienwald-Marathons. Matheis holte sich auch souverän den Pfalztitel. Lesen Sie hier mehr.

1998
Zufrieden, aber nicht glücklich waren die Verantwortlichen mit der Teilnehmerzahl bei der 23. Auflage des Bienwald-Marathons. Mit 562 Teilnehmern im Ziel näherte man sich einer Schmerzgrenze für den enormen Aufwand, den an für diese Veranstaltung betreiben musste. Den Leistungen der Spitzenläufer tat dies aber keinen Abbruch. Insbesondere bei den Damen. Hier startete die Saarländerin Margret Ruppert eine einmalige Siegerserie. Sie siegte nach ausgezeichneten 2:47:50 h. Bei den Herren blieb die Uhr für den Sieger Wolfgang Bronner erstmals über der begehrten Grenze von 2:30 h stehen. Mehr

1999
Aus dem Rückgang der Teilnehmerzahlen in den letzten 5 Jahren hatten die Verantwortlichen des TSV Kandel ihre Konsequenzen gezogen. Der Halbmarathonlauf, bisher im Oktober veranstaltet, wurde verlegt und nun zusammen mit dem Bienwald-Marathon gestartet. Dieses Konzept sollte sich in den Folgejahren als Glücksgriff erweisen.
Der Sieger im Marathon bei den Herren, Rainer Müller vom LTF Marpingen, war seinen Verfolgern weit enteilt. Für ihn blieb die Uhr nach hervorragenden 2:22:56 h stehen. Erst 9 Minuten später kam der Zweite ins Ziel. Bei den Frauen setzte Margret Ruppert, ebenfalls LTF Marpingen, ihre Siegesserie fort. Diesmal siegte sie in 2:49:33 h vor der eigentlichen Favoritin Bernadette Hudy.
Beim Halbmarathon siegte mit Vorsprung der Namibianer Frank Kayele in guten 1:08:13 h. Bei den Frauen lief Silvia Schmidt nach 1:24:59 h als Erste ins Ziel. Toll der 2. Platz für die W50-Läuferin Gudrun Vogl, die nach 1:26:04 h folgte. Mehr

2000
Sein Silber-Jubiläum, der Bienwald-Marathon wurde zum 25. Mal ausgetragen, wurde mit der Ausrichtung der „Süddeutschen Meisterschaft 2000“ gekrönt. Sieger wurde der Ukrainer Dima Pjatnitschuk, der nach 2:29:50 h das Ziel passierte, vor Werner Fröschke von der WGL Schwäbisch Hall in 2:30:49 h, der damit „Süddeutscher Meister“ wurde. Bei den Frauen siegte Tanja Schäfer von der LTF Marpingen, die auch gleichzeitig „Süddeutsche Meisterin“ wurde, mit 2:55:17 h. Mehr

2001
Die 26. Austragung des Bienwald-Marathons brachte einen überlegenen Sieger hervor: Frank Honold vom TSV Kusterdingen verbesserte sich um rund neun Minuten und siegte nach 2:27:28 h. Der Zweite, Klaus Klein vom LAZ Zweibrücken, der lange den Wettbewerb anführte, aber nach km 30 den „Mann mit dem Hammer“ kennen lernte, folgte nach 2:36:01 h und grüßte als Pfalzmeister. Bei den Frauen gab es „Spitzenergebnisse“: 3 blieben unter der begehrten 3-Stundengrenze. Zum dritten Mal siegte Margret Ruppert (LG Saucony Saar), die nur 2:47:15 h benötigte, vor Veronika Badnjar (Offenbacher LC – 2:49:19 h) und vor der Bayerin Brigitte Rupp, die nach 2:58:25 h finishte. Mehr

2002
Einen Marathonsieg im Alleingang schaffte der Ukrainer Oleksandr Holovnytssky. Bei herrlichem Sonnenschein und idealen Lauftemperaturen setzte er sich zusammen mit den Halbmarathonläufern Markus van Ghemen und Anton Gröschl an die Spitze des läuferstarken Feldes und siegte unangefochten nach 2:27:25 h vor dem Vorjahressieger Frank Honold, der mit 2:29:14 h auch sehr zufrieden war.
„Wahnsinn!“ So lautete das Fazit der Marathonsiegerin Isabelle Bernhard von der TSG Maxdorf. Überglücklich feierte sie nach 2:54:28 h im Ziel ihren Sieg. Constanze Wagner vom TV Rheinau folgte nach 3:01:58 h auf Rang 2.
Weit übertroffen hatte erstmals die Anmeldezahl der Halbmarathonis die der 42,195 km-Läufer. Insgesamt 1.886 Anmeldungen stellten den TSV 1886 Kandel vor eine ernste Herausforderung, die aber in gewohnter Weise gelöst wurde. Mehr

2003
Bei der 28. Auflage des Bienwald-Marathons, im Gleichschritt mit dem Halbmarathon gestartet, gab es einen neuen Teilnehmerrekord. 1.652 Laufenthusiasten trugen sich in die Siegerlisten ein. Beim Marathon setzte sich der in der Südpfalz bestens bekannte Bayer Anton Gröschl von der Post Telekom Rosenheim in 2:29:01 h durch. Den Frauensieg trug die Ultra-Marathonläuferin Constanze Wagner (TV Rheinau) in 2:59:54 h davon. Die Pfalzmeisterschaften erkämpften sich der Männerzweite  Reiner Nerding (2:29:34 h) und Inge Löhle (3:30:50 h), beide für den TV Hatzenbühl startend. Mehr

2004
„Pfälzer dominieren den Bienwaldmarathon“ titelte die RHEINPFALZ am Montag nach der 29. Austragung dieses Events. Bei den Männern siegte der Vorjahreszweite Reiner Nerding in 2:30:38 h, der somit seinen Pfalzmeistertitel verteidigte, vor seinem Vereinskameraden Christoph Fuhrbach (beide TV Hatzenbühl), der nach 2:31:25 h finishte. Klare Frauensiegerin in 2:54:38 h wurde Margret Ruppert vom 1. FC Kaiserslautern, die auf „ihrer Hausstrecke“ gemeinsam mit Ehemann Thomas lief, der aber im Ziel brav eine Sekunde später die Ziellinie überquerte. Trotz Verbesserung gegenüber dem Vorjahr wurde die Siegerin von 2003, Constanze Wagner, mit 2:59:27 h „nur“ Zweite.
Obwohl eine Vielzahl von hochwertigen Laufveranstaltungen am gleichen Wochenende die Läuferschar vor schwierigen Entscheidungen stellte,  blieb die Teilnehmerzahl in Kandel konstant. „LaufReport“ schrieb: Der Bienwald-Marathon braucht keine Konkurrenz zu fürchten. Die Teilnehmer halten Kandel die Treue und bedanken sich mit hervorragenden Leistungen.“ Mehr

2005
Die Freude bei der 30. Austragung über die Rekordmeldezahl von 2.250 wurde leider von der Tatsache getrübt, dass 442 vorangemeldete TeilnehmerInnen ihre Startnummer nicht abholten.1808 Männer und Frauen schickte der Schirmherr der Veranstaltung, Ministerpräsident Kurt Beck, auf die Strecken. So überquerten 1.747 Halbmarathonis und Marathonis die Ziellinie.
Für den Sachsen Thomas König aus dem Vogtland, der sich als 100-km-Läufer schon manche Meriten erkämpft hatte, sollte sich die weite Anreise gelohnt haben. Er holte sich in 2:31:34 h den Marathonsieg vor dem letztjährigen Sieger Reiner Nerding (2:32:38 h). Freudestrahlend lief die Marathonsiegerin Margret Ruppert nach 2:54:10 h ins Ziel. Sie konnte ihren insgesamt fünften Sieg bei der Jubiläumsausgabe des Bienwald-Marathons feiern. Auf Rang 2 folgte Dr. Nele Wild-Wall aus Essen. Mehr

Fortsetzung folgt